Wathlingen 04.- 06.06.2010


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Dieses Jahr haben wir wieder am Molosser-Workshop mit Reiner Reichert in Wathlingen
teilgenommen. Es gab wieder ein straffes Programm! Viele kleine Übungseinheiten auf
dem Platz, Videoanalyse, Stadtspaziergang in Celle, Nachtübung mit Wesensüberprüfung.
Im Gegensatz zum letzten Jahr hatten wir dieses Jahr sehr gutes Wetter,
so das sowohl die Hunde wie auch wir ein hartes Wochenende
hatten. Auch die Lilli, die da erste Mal dabei war, hat den Workshop
mit Bravour gemeistert. Entspannen konnten wir dann
in Gesprächen mit vielen, netten Leuten und Dank der guten Bewirtung unserer lieben
Gastgeberin Heidrun Franke.
Alles in Allem ein überaus gelungenes Wochenende das wiederholt werden will!!!
Wathlingen 05.- 07.06.2009

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Vom 05. bis 07. Juni
2009 fand bei der Hundeschule Franke in Wathlingen bei Celle ein Molosser-Workshop
mit Reiner Reichert statt. Reiner Reichert betreibt in Ingolstadt eine
Hundeschule und hat sich auf die Ausbildung von Molosser-Rassen spezialisiert. LINK
Nachdem wir schon
viel über Reiner Reichert und seine Arbeit gehört und gelesen hatten, fiel die
Entscheidung nicht schwer uns zum Workshop anzumelden.
Leider mußten wir nach
der frühen Anmeldung unserer Vorfreude noch lange Einhalt gebieten, aber am
letzten Wochende war es dann doch endlich soweit!
1.Tag
Los ging’s am Freitag
Mittag: Es wurde besprochen welche Probleme die Hunde/Hundeführer haben.
Anschließend wurde eine Sichtung jedes einzelnen Teams (Hund/Hundeführer) mit
gleichzeitiger Videoaufzeichnung gemacht. Gelaufen wurde hier nach dem Schema
der Begleithundeprüfung inklusive der Freifolge. So konnte Reiner sich ein
erstes Bild von Hund und Halter und deren Ausbildungsstand machen.
Am Nachmittag folgte
dann, unter den wachsamen Augen von Reiner, ein gemeinsamer Spaziergang durch
Wathlingen. Reiner gab Tipps und nahm, sofern nötig, Korrekturen an Hund und
Halter vor. An dieser Stelle sei nochmal „Renate“ erwähnt, die „mutige“ Katze
die todesmutig einer Dogge an den Kragen wollte. Dies blieb aber auch der
einzige Zwischenfall.
Am Abend kehrten wir
zum Essen ein und danach fand eine Videoanalyse der Sichtung statt. So konnte sich jeder schon mal auf das
einstellen was da kommen sollte!
2.Tag
Treffpunkt war 10.30
Uhr. Wir wurden in Gruppen mit je 3 bis 4 Teams aufgeteilt. Dann haben wir auf
dem Platz die gängigen Unterordnungsübungen, Leinenführigkeit u.s.w. weiter
ausgearbeitet. Auch hier wurden von Reiner hilfreiche Tipps gegeben und , wenn
nötig, führte und korrigierte er den Hund selbst. Es war wirklich erstaunlich,
Hunde die an der Leine rüpelten liefen auf einmal freudig und aufmerksam neben
ihm her. Erreicht wurde dies alles ohne ein lautes Wort. Alles lief ruhig, ja
fast Wortlos und mit Bestätigung ab. Aufgelockert wurde der Hund immer wieder
mit kurzen Spieleinheiten. Hier
zeichneten sich nun schon deutliche Erfolge ab! Sowohl auf dem Platz, als auch
beim Zuschauen und –hören. Hier sei nochmal erwähnt das so eine Einheit in etwa
10 Min. gedauert hat, es einem aber vorkam wie eine halbe Stunde. Es wurde ein
anständiges Tempo vorgelegt, immer kombiniert mit Laufeinheiten.
Später folgte nochmal
eine kürzere Übungseinheit um das erlernte zu festigen.
Am nachmittag starteten
wir nochmal zu einem Spaziergang durch Wathlingen.
Nach einem
ausgedehnten, leckeren Abendessen bereiteten wir uns auf die Nachtübung vor.
Sie dient der Wesensüberprüfung und –festigung. Gegen etwa 22 Uhr ging es los.
Jeder Hundeführer ging im dunkeln mit seinem Hund einen festgelegten Pacours
mit verschiedenen Begebenheiten und Geräten ab.
Empfangen wurden die
Hunde mit einem kräftigen Ton aus einer Preßlufthupe, gefolgt von einer
Nebelwand. Auf dem weiteren Weg fiel dann ein Schuß, ein schrecklich, böse
schreiender Mann kam mit einer klappernden Schuppkarre auf uns zu und weiter
flogen uns klappernde Kanister vor die Füße. Zwischendurch mußten noch ein paar
Gerätschaften überwunden werden. Dann lag plötzlich ein Regenschirm da, der
wurde mitgenommen und wir mußten so unter einer Plane durch laufen. Dann gingen
wir geradewegs auf zwei fürchterliche Gespenster zu, die auf einer Bank saßen.
Im Abstand von ca. 3m mußte der Hund abgesetzt werden und auf Zeichen von
Reiner kamen „Hui und Buh“ auf uns zu. Dann ging es auf eine ca. 5m lange Plane
zu, rechts und links gesäumt von brennenden Fackeln. Hier galt es den Weg in
der Mitte zu finden. Und fertig!
Alle Hunde meisterten
die Strecke ohne größere Probleme und wurden dafür natürlich ordendlich und
ausgiebig gelobt!!!
Gegen 23.30 (!) Uhr
war dieser anstrengende und etwas verregnete Tag zuende.
3.Tag
Treffpunkt war wieder
10.30 Uhr. Nach dem vorherigen Tag nicht ganz so einfach!
Wieder waren wir, in
kleinen Gruppen aufgeteilt, auf dem Platz. Das erlernte wurde nochmals geübt,
vertieft und besprochen.
Gegen 13.00 Uhr
fuhren wir alle gemeinsam nach Celle und brachen dort zu einem schönen
Stadtspaziergang auf. Durch die schöne Altstadt, vorbei am Schloß, an
zahlreichen „Schaulustigen“, Wasserspielen, Straßen, über Brücken u.s.w. Auch
hier gab es abermals keine Zwischenfälle, alles lief bestens!
Gegen 15.00 Uhr hieß
es leider schon wieder Abschied nehmen, schade!
Fazit
Wir denken, jeder
Hundeführer sollte sich überlegen so einen Workshop einmal mitzumachen. Es ist
nicht immer der Hund der die Fehler macht!
Für uns alle war es
sehr anstrengend, aber es waren durch die Gruppenarbeit auch immer ausreichend
Ruhephasen dabei.
Reiner Reichert ist
wirklich sehr qualifiziert und kann sehr gut vermitteln. Er gibt unentwegt
Tipps, wird nicht müde zu erklären und weiß auf alles einen Rat! Keiner wurde
mit seinen Fragen stehen gelassen, jeder konnte seine ganz eigenen Probleme
ansprechen. Uns hat es sehr gut gefallen und wir werden
auf jeden Fall nächstes Jahr wieder dabei sein!!!
Auch soll hier nicht
unerwähnt bleiben, das die Hunde und deren Menschen wirklich toll waren. Es gab
viele tolle Gespräche und Fachsimpeleien. Auch der Spaß blieb nicht auf der
Strecke!
Ein großes DANKE geht
an Heidrun Franke von der Hundeschule Franke in Wathlingen, die nicht müde
wurde uns zu Bewirten, ihren Platz zur Verfügung stellte und sich auch sonst um
alles kümmerte.